Schlaraffia zu erklären ist fast unmöglich.

Eine Kurzfassung sagt: Schlaraffia ist ein Verein zur Pflege von Kunst, Freunschaft und Humor. Themen wie Politik, Religion und profaner Arbeit sind dabei ausgeschlossen. Soll heißen: über diese Themen wird nie gesprochen.

Allerdings gibt es auch Regeln, die im "Spiegel und Ceremoniale" festgelegt sind und nunmehr seit mehr als  160 Jahren überall auf der Welt gelten, so z. Bsp.:

        der Bewerber (auch als Mitglied, Sasse oder Schlaraffe bezeichnet) muss

  • männlichen Geschlechts sein
  • deutsch sprechen können
  • seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten können.

Alle Sippungen - egal wo sie auf der Welt stattfinden - werden in deutscher Sprache durchgeführt.

Im Grunde ist Schlaraffia ein Spiel, aber eines mit einem sehr hohen Niveau. Wer bereit ist, sich an diesem Spiel zu beteiligen wird feststellen, dass er - so der Vorsitzende des Allschlaraffenrates - in Schlaraffia Teil des besten und modernsten Vereins der Welt werden kann. Die genannten Prinzipien von Kunst, Freundschaft und Humor sind so wirksam, dass keine Krise der Welt es vermag, uns unter zu kriegen. Unser Spiel ist aktuell und zeitlos, weil wir auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen.

Es existieren unzählige Varianten von Erklärungen, die bei den einzelnen Reychen zu finden sind.

Aber eine exakte Beschreibung ?

Fehlanzeige !

Das Reych Kaiserpfalz hat einen Flyer herausgegeben, der vielleicht dem Wunsch einer Erklärung nahe kommt.

Diesen Flyer können Sie unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!mit dem Stichwort "Flyer" kostenfrei als E-Mail anfordern und später auch ausdrucken.

Eines scheint jedoch ganz sicher: Schlaraffia kann man nicht erklären, Schlaraffia muss man selbst erleben.

Schlaraffen tragen bei ihren Zusammenkünften eine sog. Rüstung, die an die Zeit des Rittertums erinnert.  Jedes Reych zeigt bei Besuchen dabei ihre Farben und die für ihr Reych geltende Kopfbedeckung. Dadurch ergibt sich eine bemerkenswerte Farbenvielfalt in der Burg. Wenn schon Rittertum, dann sollten auch auch die Stände Ritter, Junker und Knappen erwähnt werden, die das Spiel erst möglich machen.

Zum Spiel gehört auch, dass die Sorgen und Nöte des Alltags der Zugang zur Burg verwehrt ist. Nur so ist es möglich, bei Teilnahme an den Sippungen das "Gemütsniveau" wieder auf ein normales Mass zurückzufahren.

Auch wenn man es noch nicht glauben mag: wenn Sie die Burg wieder verlassen, fühlen sie sich ausgeglichen und quasi "neu geboren".

Ihnen wird es dabei - wie bei den meisten Schlaraffen -  ergehen: Der erste - natürlich unverbindliche - Besuch einer Sippung (Zusammenkunft) wird bei Ihnen die Frage aufwerfen: Was ist das denn für ein Verein?

Erst wenn Sie sich für weitere Besuche entscheiden, fangen Sie an, das Spiel zu verstehen. Anders lässt sich sicherlich nicht die hohe Zahl von Mitgliedern mit tlw. mehr als 40 Jahren Mitgliedschaft erklären.

Kommen Sie einfach zu unseren Sippungen in der Goseburg oder nehmen Sie vorher Kontakt (falls Änderungen erfolgt oder noch Fragen zu klären sind) mit uns über "Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" auf ! Einen Terminplan finden Sie oben unter "Sippungen".

   
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